Nach dem Untotensturm im Jahr 389 wurde Wilhelm von Buchenstein, der tapferste General des alten Kaiserreichs, aufgrund herausragender Leistungen in den Stand eines Herzogs erhoben. Da es im Kaiserreich an Lehen mangelte, unternahm Wilhelm in Auftrag des Kaisers eine Expedition über das mächtige Zwergengebirge um neues Land für das Reich zu erschließen. Unter Wilhelms Hand blühte der neu besiedelte Süden rasch auf und Wohlstand zog in das neue Herzogtum ein. Als Wilhelm im Jahre 429 starb, übernahm sein Sohn die Herrschaft über das Lehen und führte es in eine 400 Jahre andauernde Blütezeit. Seine Abgeschiedenheit bewahrte Buchenstein davor, am Zerfall des Kaiserreichs Schaden zu nehmen. Bereits vor dem Tod des Kaisers stritten sich die Nachkommen um den Thron,was in einem andauernden Bürgerkrieg endete.
Der erste nennenswerte Zwischenfall ereignete sich im Jahre 830 als plötzlich jeglicher Kontakt zum alten Kaiserreich abbrach.
Schon wenige Wochen danach klopften flüchtige Zwergenstämme, aus den Bergen des alten Kaiserreichs, an den Toren Buchensteins. Sie waren auf der Flucht vor dem Bürgerkrieg, der das alte Kaiserreich von Innen zerfraß. Der damalige Herzog Jonathan ließ sie ein überließ ihnen viele Regionen in den Gebirgen, mit der Bedingung für ihn Erze und andere Schätze der Berge zu fördern. In den folgenden Jahren wuchs die Zusammenarbeit und das freundschaftliche Verhältnis zwischen dem Herzogtum und den Zwergen. Als Zeichen ihrer Freundschaft halfen die Zwerge 841 die Stadt Bachfelden zu erbauen, die nach kurzer Zeit, vor allem durch die Zwerge, zu einem blühenden Handelsfleck aufstieg. Trotz seiner Erfolge in der Zwergenpolitik, schaffte es Jonathan das Reich bis zum Ende seiner Regierungszeit fast an den Bankrott zu wirtschaften. Um der Lage Herr zu werden befahl er kurz vor seinem Tod, verlassene Minen in den Gebirgen zu Gefängnissen umzubauen, was sein Sohn 868 vollendete. Dank des Bürgerkrieges im alten Kaiserreich herrschte nie Mangel an Gefangenen, ob Soldaten oder politische Gegnern aller Parteien. Diese mussten in den Steinbrüchen oder Erzstollen ihre Zeit abarbeiten, was die wenigsten schafften.
Obwohl keine offensichtliche Gefahr bestand, begann der Herzog mit Hilfe der Zwerge, eine schlagkräftige Armee aus Freiwilligen aufzustellen. Als der alte Kaiser schließlich starb, ohne einen Nachfolger zu hinterlassen, eskalierte der Bürgerkrieg dermaßen, dass die Minengefängnisse völlig überfüllt wurden. Hatten bisher nur Verbrecher oder einzelne politische Gefangene eingesessen, waren die Stollen nun ebenso gefüllt mit Fürsten, Grafen, und Offizieren. Aufgrund der unzureichenden Unterbringungsmöglichkeiten und der nicht Ausreichenden Bewachung kam es 990 zum Aufstand, als die Gefangenen rebellierten und die Gefängnisse übernahmen. Durch die militärischen Kenntnisse gelang es den Aufsässigen, in den darauf folgenden Jahren, das Gebirge und die Grenzgebiete des Herzogtums zu besetzen. Der Sturm gipfelte sich in der Eroberung der Passfeste 992, die einzige sichere Verbindung zwischen dem Herzogtum und dem Reich, was das Herzogtum nun völlig vom Reich abriegelte. Wilhelm II. konnte aufgrund eines massiven Gegenschlages den Sturm im Haintal stoppen [Schlacht an der Hain 993], worauf sich die Rebellen in die Berge zurückzogen. Schon Monate zuvor hatte Wilhelm Boten über das Gebirge geschickt, um Hilfe gegen das Rebellenheer zu erbitten, jedoch blieb eine Antwort aus.
Trotz aller Widrigkeiten gelang es Wilhelm dennoch das Rebellenheer in einer blutigen Schlacht am Reisig-Pass vernichtend zu schlagen.
Die lang ersehnte Antwort erreichte Wilhelm im Jahre 998 an seinem Sterbebett. In ihr wurde Wilhelm jegliche Unterstützung versagt, man sei zu beschäftigt. Sein Sohn Ludwig war darüber so erbost, dass sich der junge Herzog 998 vom alten Kaiserreich los sagte, das Königreich Buchenstein ausrief und sich selbst zum König erhob. Obwohl diese Tat zunächst skeptisch unter den Adeligen des ehemaligen Herzogtums betrachtet wurde, schwand jeder Zweifel, als Ludewig I. die im Frühling 999 einfallenden Barbarenhorden erfolgreich zurückdrängte und für einige Zeit Ruhe einkehrte.
Am 1. des vierten Monats 999 wurde Ludewig offiziell gekrönt und ist seitdem unbestrittener König von Buchenstein. Die Festlichkeiten hielten mehrere Wochen und es wird behauptet, am Hofe wäre das Fest nie abgeklungen. Die nun treu zum König stehenden Fürsten, gaben ihre ehemaligen Hoheitswappen auf und nahmen neue in den Farben des Königs an, um ihre Einheit und ihre Treue zu demonstrieren.
Aktuelle Lage: Obwohl die Rebellen im Norden am Pass geschlagen wurden, halten sie immer noch viele wichtige Stützpunkte im Gebirge sowie die große Grenzfeste am Pass. Die Heerführer Buchensteins konnten die Front zu ihren Gunsten bis an das nördliche Ende des Haintals verschieben, doch scheint nach seitdem eine Pattsituation eingetreten zu sein, welche die Fronten hat erhärten lassen. Im Osten hingegen plagen erneute Überfälle der Barbaren das Land. Späher wurden ausgesendet um zu erfahren ob es sich nur um streunende Banden handelt oder ob es Vorboten einer neuen Invasion sind. Bisher ist noch keiner zurückgekehrt.